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Taubenschlag am Kottbusser Tor

Initiator: Karl-Heinz Ludewig

zur BVV am 10.06.2026

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

Das Bezirksamt wird aufgefordert, sich für die Aufstellung eines Taubenschlages am Kottbuser Tor einzusetzen und die Initiative von PublicDesign-StudentInnen der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) zu unterstützen.

 

Begründung:

Tauben sind ortstreu. Bietet man ihnen einen Taubenschlag, so wird der Schwarm von 500-600 Tieren am Kottbusser Tor diesen nutzen. Mit einem Taubenschlag verbleibt ihr Kot größtenteils dort und wird nicht im Stadtbild verteilt. Damit werden hohe Kosten für Reinigung gespart, weil weniger verteilter Kot anfällt und es weniger vergrämt werden muss. Stadttauben sind Körnerfresser, das Füttern mit Brot oder Haferflocken schadet den Tieren. Im Schlag kann gesünder gefüttert werden und durch den Austausch der Eier gegen Gips-Eier kann die Population reguliert werden. Andere Methoden der Regulation wie Spikes oder Netze verletzen die Vögel. In Berlin gibt es in der Spandauer Altstadt sowie am Bahnhof Südkreuz zwei gut funktionierende Schläge.

Das unterstützenswerte Projekt im Masterstudiengang Public Design der HTW arbeitet seit Monaten mit Strategie an der Durchsetzung eines Taubenschlags am Kottbusser Tor (https://reimaginecity.org/projects/kottitauben/).

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