Entschädigungszahlungen für betroffene Gewerbetreibende in der Rigaer Straße - jetzt! (DS/0684/V)
Initiator: Thorsten Buhl und die anderen Mitglieder der Fraktion
Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:
Das Bezirksamt wird aufgefordert zu prüfen, ob es eine Möglichkeit gibt, den von der Sperrung der Rigaer Straße betroffenen Gewerbetreibenden eine Entschädigungszahlung zukommen zu lassen.
Begründung:
Seit mehr als einem halben Jahr ist die Rigaer Straße zwischen der Voigtstraße und der Samariter Straße gesperrt. Damit fällt gerade für die gewerbetreibenden Anlieger*innen die Laufkundschaft fast vollständig weg.
Es liegen Schreiben von betroffenen Gewerbetreibenden vor, die ihr Leid bereits im Dezember an das Amt für Wirtschaftsförderung gerichtet haben. So hat zum Beispiel das Restaurant „Burgerwehr“ seit Sperrung der Straße bereits Umsatzeinbußen von ungefähr 30% hinnehmen müssen und mindestens 2 Mitarbeiter*innen entlassen müssen. Eine Stelle konnte auf Grund der fehlenden Laufkundschaft nicht besetzt werden.
Der Blumenladen „Pusteblume“ meldet Umsatzeinbußen von 2000 € pro Monat und musste bereits eine Vollzeit-Mitarbeiter*in entlassen. Auch die beiden Teilzeitstellen sind massiv bedroht.
Das Textilunternehmen „Berliner Modeinstitut“ musste einen Rückgang der Laufkundschaft um 50% verzeichnen. Das Restaurant Saibaba hatte bis jetzt Umsatzeinbußen von 20-30% und musste bereits einen Mitarbeiter entlassen.
