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DIE LINKE Friedrichshain-Kreuzberg ist für Kältebahnhöfe im Bezirk

Die Fraktion DIE LINKE. in der Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain- Kreuzberg wird in der kommenden Sitzung der BVV am Mittwoch, den 28.11.2018 einen Antrag mit der Aufforderung an das Bezirksamt einbringen, sich bei der BVG aktiv darum zu bemühen, die dringend benötigten „Kältebahnhöfe“ im Bezirk zu schaffen (Drucksache - DS/1037/V). Wir stehen somit auch hinter der entsprechenden Forderung der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Elke Breitenbach (DIE LINKE.) und des Bürgermeisters von deren heutiger Pressekonferenz.

„Das Wegschieben der Verantwortung durch die BVG und die Senatsverwaltungen, die für deren Politik zuständig sind, ist nicht akzeptabel“, so der Fraktionsvorsitzende Oliver Nöll.

Nach Auffassung der LINKEN sind die U-Bahnhöfe an der Frankfurter Allee und am Moritzplatz geeignet, um die entsprechenden Kapazitäten zu schaffen. Die Fraktion teilt ausdrücklich die Beurteilung, dass die Nutzung von derartigen Flächen aus fachlicher Sicht nicht ideal ist.

„Statt an den Bahnsteigen zu lagern, was sowohl wegen der Sicherheitsbedenken, als auch aufgrund der mangelnden sanitären Versorgung nicht sinnvoll ist, schlagen wir die Nutzung der Zwischengeschosse vor. In jedem Fall muss ein solches Angebot – möglichst innerstädtisch – gewährleistet sein.“, ergänzt Nöll.

DIE LINKE möchte, dass die Öffnung der Zwischengeschosse durch mobile Toiletten in der Umgebung und Betreuung durch soziale Arbeit ergänzt wird. Trotz des stark ausgeweiteten Angebots an Kältehilfeplätzen durch den rot-rot-grünen Senat – mehr als ein Drittel hiervon im Übrigen in Friedrichshain-Kreuzberg – gibt es immer noch Personengruppen, für die aus den unterschiedlichsten Gründen (etwa Tierhaltung, Sucht- oder psychische Problematiken) andere Angebote geschaffen werden müssen.