Zum Hauptinhalt springen

Kerima Bouali

Sprecherin für Kultur und Bildung

geb.: 1955, Dipl. Ingenieurin für Stadt und Regionalplanung und Gesundheitswissenschaftlerin, Magistra Public Health (MPH)

 

Mitglied im:

  • Ausschuss für Kultur und Bildung
  • Ausschuss für Stadtentwicklung und Wohnen
  • Zukunftsrat (Zukunft Ostkreuz)

 

Zur Person:

Ich bin Stadtplanerin & Gesundheitswissenschaftlerin und habe über 2 Jahrzehnte in unserem Bezirk zu Themen der sozialen Stadtentwicklung, wie dem Milieuschutz, d. Sanierungs- & d. Vorkaufsrecht gearbeitet. Wesentliches Ziel meines Engagements war & ist es, Mieter:innen vor Verdrängung zu schützen, Spekulation mit Immobilien & Boden gegenzusteuern & eine soziale Wohnraumversorgung im Bezirk zu stärken. Zudem bin ich seit vielen Jahren ehrenamtlich als Vorstandsfrau in einem feministischen Verein gegen sexuelle Gewalt an Mädchen und Frauen engagiert.


Ich engagiere mich für einen Bezirk, in dem Menschen mit geringerem Einkommen bezahlbare Wohnungen finden, kleine Gewebetreibende und Kulturschaffende nicht dem Verwertungsdruck des Immobilienmarkts weichen müssen und Politik gegen die Klimakrise ökologisch & sozial ausgerichtet ist.
Im Kampf gegen die Wohnungsnot hilft der Slogan „bauen, bauen, bauen“ bei der Entscheidung, ob, wo und wie gebaut wird, nicht weiter! Wohnungsmangel und Klimanotstand können nur durch eine soziale & klimaschutzgerechte Bodennutzung gelöst werden. Mit entsprechenden Bebauungsplänen kann die BVV dies mit steuern. Wir als LINKE wollen, dass Investoren zu bezahlbaren Wohnungen, Räumen für Kulturprojekte und Einrichtungen der sozialen Infrastruktur verpflichtet werden, wenn sie bauen.

Im Kulturausschuss setze ich mich zudem dafür ein, dass Kulturprojekte wie die „Zukunft am Ostkreuz“ nicht durch Investorenneubauten o. lukrativere Nutzungen verdrängt werden, indem ihre Mietverträge nicht fortgesetzt werden.

Der Verwertungsdruck trifft auch begrünte Innenhöfe, die hochpreisigen Wohnungen weichen sollen. Grünräume sind jedoch zentral für den Klimaschutz und die Wohnqualität im Kiez. In dem am dichtesten besiedelten Bezirk müssen daher baurechtlich alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, damit Nachverdichtungen nur dort erfolgen, wo sie ökologisch und sozial einen Mehrwert für das Quartier und seine Bewohner:innen erbringen. Kämpfe von Mieterinitiativen für den Erhalt dieser ökologisch und sozial wichtigen Grünräume können gewonnen werden, wie das Beispiel Taborstraße zeigt.