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Tunneldeckensanierung U5 / III (DS/1428/III)

Während der Tunneldeckensanierung soll beim U-Bahnhof Weberwiese die angekündigte Öffnung der nördlichen Eingänge, und eine fußgängerfreundliche Ampelschaltung beim Überqueren der Karl-Marx-Allee, umgesetzt werden.

Die BVV Friedrichshain-Kreuzberg möge beschließen:

Das Bezirksamt wird beauftragt, unverzüglich dafür zu sorgen, dass sein eigenes Versprechen eingehalten wird, nämlich die Zugängigkeit der nördlichen U-Bahneingänge der Station Weberwiese zu ermöglichen. Ferner wird das BA beauftragt, dafür zu sorgen, dass die Ampeln in der KMA so geschaltet werden, dass die Fußgänger/innen in einem Zug die Allee queren können.

 

Begründung:

1. Für die spazierenden Passanten und Gäste auf dem von Linden gesäumten nördlichen Boulevard rückte der Fahrzeugstrom der KMA bis auf wenige Meter heran. Gleichzeitig verlängerte sich für Nutzer/innen der U-Bahn, die auf der nördlichen Seite wohnen durch diese Verkehrsführung der Weg über die Straße bis zum Eingang der U-Bahn, denn diese wurden geschlossen. Nachgemessen, ist das auf der nördliche Seite ein Umweg vom Rosengarten in Richtung Osten von 200 Metern und vom Rosengarten in Richtung Westen von 400 Metern. Dies war ein Kritikpunkt vor allem von älteren und behinderten Menschen vor der Baumaßnahme.

In seiner Pressemitteilung Nr. 81 / 2009 vom 11. August 2009 „Baumfällungen und Verkehrsführung auf der Karl-Marx-Allee wegen Tunnelsanierungsmaßnahmen der BVG“ hatte das Bezirksamt erläutert, dass „einige Anregungen der Anwohnerinnen und Anwohner aus der Veranstaltung am 4.8.2009 vom Bezirksamt mit den anwesenden Institutionen abgestimmt werden konnten.“ Bezüglich dem Thema Verkehr war u.a. zu lesen: „Des weiteren soll im Bereich Weberwiese für die Fahrgäste der U-Bahn ein Zugang von der nördlichen Straßenseite erhalten bleiben.“ – Das ganze Gegenteil ist nun der Fall.

2. Ferner muss konstatiert werden, dass entgegen der von der Verkehrslenkung Berlin zugesagten wohl-wollenden Prüfung, die Ampeln so zu schalten, dass die Querung der Allee in einem Zuge möglich gemacht wird, nicht erfolgt ist. Weder bei der Behelfsampel Höhe KMA 110-112, noch an der Kreuzung KMA/PK ist das der Fall.

 

Mirko Assatzk und die anderen Mitglieder der Fraktion